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Nahverkehr in Berlin : S-Bahn verkeilte sich im Nord-Süd-Tunnel

Zwischen Anhalter Bahnhof und Yorckstraße war der S-Bahn-Verkehr am Freitagmorgen gestört. Ein Zug kollidierte mit Gegenständen, die auf den Schienen lagen.

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Dieses Signalschild verkeilte sich am Freitagmorgen unter einer S2 im Nord-Süd-Tunnel.
Dieses Signalschild verkeilte sich am Freitagmorgen unter einer S2 im Nord-Süd-Tunnel.

Pendler, die auf den S-Bahn-Verkehr im Nord-Süd-Tunnel angewiesen sind, mussten am Freitagmorgen im Berufsverkehr Geduld zeigen. Die Linien S2 und S25 verkehrten zwischen Anhalter Bahnhof und Yorckstraße in beiden Richtungen über längere Zeit nicht. Die parallel verlaufende S1 fuhr jedoch im normalen Turnus.

Eine S-Bahn sei gegen 4.40 Uhr mit einer vier Meter langen Leiter und einem Schild im Nord-Süd-Tunnel kollidiert. Die Gegenstände hätten auf den Schienen gelegen und sich unter der S2 verkeilt, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Freitagmorgen dem Tagesspiegel. Der Zug zwischen den Bahnhöfen Yorckstraße und Anhalter Bahnhof konnte dadurch nicht mehr weiterfahren.

Die Bundespolizei rückte an und evakuierte sechs Personen aus der S-Bahn, da nicht abzusehen war, wie lange der Einsatz dauern wird. Während des Einsatzes wurde auch der Strom abgestellt. Erst gegen 6.35 Uhr wurde der Bahnverkehr wieder freigegeben.

Ob jemand die Gegenstände bewusst auf die Schiene legte, ist noch unklar. Die Bundespolizei ermittelt jetzt gegen Unbekannt - wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

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