Öffentliche Verkehrsmittel : Vier Verletzte bei Überfällen an Bahnhöfen

Vier Fahrgäste wurden am Freitagabend und in der Nacht zu Sonnabend bei Streitereien und Überfällen im Bereich der BVG verletzt. Bei vier Vorfällen konnte nur ein Täter festgenommen werden.

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Berlin – Vier Fahrgäste wurden am Freitagabend und der Nacht zu Sonnabend bei Streitereien und Überfällen im Bereich der BVG verletzt. Bei vier Vorfällen konnte nur ein Täter festgenommen werden. Zwei Männer wurden um 1.20 Uhr in einem Zug der U6 attackiert, nachdem sie einen Streit innerhalb einer Gruppe schlichten wollten. Auf dem Bahnhof Leopoldplatz verließen alle Beteiligten den Zug und die Gruppe aus jungen Männern schlug die beiden Männer, die sich eingemischt hatten, einfach nieder. Der 41-jährige Mann erlitt einen Nasenbeinbruch, der 23-Jährige nur leichte Blessuren. Die Täter flüchteten. Die Polizei wertet jetzt die Videobilder der Kameras aus.

Am Eingang des U-Bahnhofs Gesundbrunnen wurde ein 32-jähriger Mann gegen 21 Uhr von drei Unbekannten brutal traktiert. Sie schlugen ihn nieder und traten ihm gegen den Kopf. Als sich Passanten näherten, flüchtete das Trio zu Fuß in Richtung Ramlerstraße. Geraubt wurde nichts, das Opfer wurde in eine Klinik gebracht.

Ein Betrunkener drohte gegen ein Uhr im Bahnhof Wuhletal einem 23-Jährigen mit einem Schlagstock und forderte Geld. Als der Angesprochene den Räuber beruhigen und ihm verständlich machen konnte, bei ihm sei nichts zu holen, trennten sich die beiden friedlich. Danach alarmierte das Opfer die Polizei, die den 40-Jährigen festnahm.

Einen Betrunkenen suchten sich am Sonnabend früh zwei Räuber in der U-Bahnstation Bernauer Straße als Opfer aus. Gegen fünf Uhr sprachen die beiden den 33-Jährigen an, schlugen ihn, entwendeten seine Geldbörse und flüchteten mit der Beute. Der Opfer trug eine Risswunde am Finger davon, lehnte aber eine Behandlung ab. Ha

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