Organisiertes Verbrechen : Großrazzia gegen Handel mit Anabolika

Ku'dorf gefilzt: Polizei- und Zollbeamte haben in einer konzertierten Aktion in der Nacht zum Sonnabend acht Wohnungen und eine Disko durchsucht. Sie fanden Hinweise auf einen organisierten illegalen Handel mit Anabolika.

Bei einer Großrazzia gegen den illegalen Handel mit Anabolika haben Polizei- und Zollbeamte in der Nacht zu Sonnabend mehrere Wohnungen in Berlin und Brandenburg sowie eine Berliner Diskothek durchsucht. Dabei wurden zwei Männer festgenommen, umfangreiches Beweismaterial wurde sichergestellt. Dem 36-jährigen Türsteher der Disko, der als Hauptverdächtiger gilt, und seinem 29-jährigen Komplizen werden Verstöße gegen das Arzneimittelgesetz sowie Körperverletzung, Nötigung, Betrug und Unterschlagung zur Last gelegt. Zudem sollen die beiden Deutschen „Schwarzarbeiter“ als Türsteher beschäftigt haben, weswegen der Zoll ermittelt. Die Tatverdächtigen kamen nach der Vernehmung wieder frei.

Gegen 22.30 Uhr hatten die rund 150 Polizisten und 20 Zollmitarbeiter acht Wohnungen in Berlin und Brandenburg und die Diskothek „Ku’dorf“ in der Joachimstaler Straße in Charlottenburg durchsucht. Sowohl in den Wohnungen als auch in der Disko fanden die Beamten Anabolika-Fläschchen und -Tabletten, Stichwaffen sowie weitere Beweismittel, die für das Verfahren des Zolls wichtig seien, hieß es bei der Polizei. (tabu)

0 Kommentare

Neuester Kommentar