Polizei bittet um Mithilfe : Wer kennt den gestohlenen Goldschmuck?

Nachdem im vorigen Jahr eine international agierende Einbrecherbande gefasst worden war, hat die Polizei die Fotos der geklauten Wertgegenstände ins Internet gestellt. Die Besitzer werden gebeten, sich zu melden.

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Im vorigen Jahr ist es der Polizei gelungen, eine international agierende Einbrecherbande mit 16 Mitgliedern in Dänemark festzunehmen. Die Verdächtigen sollen zumindest einen Teil des gestohlenen Schmucks an einen Hehler in Berlin verkauft haben. Im Mai 2012 durchsuchte die Polizei dann Wohn- und Geschäftsräume des mutmaßlichen Hehlers und fand 250 Kilogramm Goldschmuck und Wertgegenstände.

Nun hat die Polizei die Gegenstände katalogisiert und fotografiert. Zwei Rolex-Uhren konnten bereits Einbrüchen in Berlin zugeordnet werden.

Seit Anfang 2012 wurde in enger Zusammenarbeit mit Sicherheitsbehörden in Dänemark, der Staatsanwaltschaft und Polizei Berlin ein umfangreiches Ermittlungsverfahren von den dänischen Strafverfolgungsbehörden gegen eine europaweit agierende Einbrecherbande geführt. Die Tatverdächtigen stehen im Verdacht, zumindest einen Teil der gestohlen Schmuck- und Wertgegenstände an einen Hehler in Berlin verkauft zu haben.
Im Zuge der Ermittlungen wurden Mitte Mai 2012 in Dänemark und Berlin Wohn- und Geschäftsräume der mutmaßlichen Einbrecher und des Hehlers durchsucht. Dabei wurden allein in Berlin etwa 250 Kilogramm Schmuck- und Wertgegenstände beschlagnahmt.

Die Polizei Berlin sucht mit Hilfe einer Datenbank des Bundeskriminalamtes (BKA)nach den rechtmäßigen Eigentümern der sichergestellten Kunst- und Wertgegenständen, die bisher nicht zugeordnet werden konnten. Falls es Geschädigte gibt, denen Schmuck, Uhren, Edelsteine, Gemälde, Kunst- und Kulturgut beispielsweise durch Diebstahl abhanden gekommen sind, können diese nun in "SECURIUS" auf der Website des Bundeskriminalamts nachsehen, möglicherweise ihr Eigentum wieder finden oder der Polizei bei der Zuordnung der dort eingestellten Gegenstände helfen. Diese Gegenstände stammen aus Einbrüchen, die teilweise mehrere Jahre zurückliegen.
Wer keinen Internetzugang hat oder nutzen möchte, kann die zuständige Stelle beim Landeskriminalamt Berlin zwischen 10 und 15 Uhr unter der Telefonnummer: (030) 4664-945515 erreichen.

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