Potsdam : Justiz ermittelt gegen Hartz-IV-Empfänger wegen Sex-Partys

Ein arbeitsloses Paar aus Brandenburg soll Hunderte Sex-Partys organisiert haben - nicht nur in Deutschland. Die Einnahmen wurden weder versteuert noch dem Jobcenter gemeldet. Das hätten die beiden aber eigentlich tun müssen, da sie Hartz-IV bekommen.

Akten in einem Gerichtssaal in Potsdam: Gegen das Paar wird jetzt wegen Sozialbetrugs ermittelt.
Akten in einem Gerichtssaal in Potsdam: Gegen das Paar wird jetzt wegen Sozialbetrugs ermittelt.Foto: dpa

Wegen Sex-Partys ermittelt die Potsdamer Staatsanwaltschaft gegen zwei Brandenburger Hartz-IV-Empfänger. Der Vorwurf lautet auf Sozialbetrug. Nähere Informationen gebe es aufgrund des laufenden Verfahrens nicht, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Christoph Lange am Montag.
Auch die zuständige Arbeitsagentur wollte zu den genauen Vorwürfen unter Hinweis auf den Datenschutz nichts sagen. Dem Magazin „Focus“ zufolge soll das arbeitslose Paar Hunderte Sexpartys in Deutschland, Österreich und der Schweiz organisiert haben. Die Brandenburger sollen mindestens eine Million Euro eingenommen und weder versteuert noch dem zuständigen Jobcenter gemeldet haben. (dpa)

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