Prostitution : Razzia in Schönefelder Flatrate-Bordell

Wegen des Verdachts der Hinterziehung von Sozialversicherungsbeiträgen ist am Sonntag ein sogenanntes "Flatrate-Bordell" in Schönefeld durchsucht worden.

Schönefeld - Am Sonntagnachmittag sind bundesweit vier sogenannte „Flatrate“-Bordelle durchsucht worden. Es gebe den Verdacht, dass die Betreiber Sozialversicherungsbeiträge hinterzogen hätten und ausländische Prostituierte ohne Genehmigung beschäftigten, teilten die federführenden Staatsanwaltschaften Stuttgart und Mannheim sowie die Polizeidirektion Waiblingen mit. Der Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichts Stuttgart betreffe die „Flatrate“- Bordelle in Fellbach, Heidelberg, Wuppertal und Schönefeld. „Flatrate“-Bordelle werben mit Sex nach Belieben zum Festpreis.

Die durchsuchten Bordelle würden auch teilweise unter gesundheitsspezifischen und lebensmittelrechtlichen Gesichtspunkten überprüft, hieß es weiter. Es gebe Hinweise, wonach es dort „hygienische Missstände“ geben solle.

Beteiligt an der Razzia waren zehn Staatsanwälte und mehrere hundert Polizei- und Zollbeamte sowie Mitarbeiter der örtlichen Gesundheits-, Gaststätten-, Gewerbe- und Lebensmittelüberwachungsbehörden. ddp

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