Prozess : 29-Jähriger erschlägt Rentner mit Konservendosen

Nach der Tötung eines Rentners muss sich seit Donnerstag ein 29-jähriger Mann vor dem Berliner Landgericht verantworten. Er ist angeklagt, seinen Bekannten nach dem Geschlechtsverkehr mit Konservendosen erschlagen zu haben.

Das Opfer hatte neben Rippen- und Nasenbeinbrüchen schwerste Kopfverletzungen erlitten, die zum Tode führten. Die Tat ereignete sich im Dezember 2009 in der Wohnung des Rentners in Steglitz. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten Totschlag vor.
Vor Gericht legte der Mann über seine Verteidigerin ein Geständnis ab. Er sei zwar für den Tod des Mannes verantwortlich, doch habe er dies nicht gewollt, hieß es darin.

Seinen Angaben zufolge kam es nach dem Geschlechtsverkehr zum Streit. Er habe keinen Sex mehr gewollt, weil es angefangen habe, „unangenehm“ zu werden. Anschließend hätten sie miteinander gekämpft, sich gegenseitig geschubst und geschlagen.

Ich hatte Panik und wollte nur noch raus“, wurde im Geständnis betont. Der Angeklagte hat nach eigenen Angaben keine Erinnerung mehr, wie er an die Konservendosen herankam. Er räumte aber ein, das Opfer mit Büchsen beworfen und damit auf ihn eingeschlagen zu haben. Der Prozess wird 1. Juli fortgesetzt. ddp

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