Rätselhafter Todesfall : 82-Jährige in Cottbus ermordet

Als Gerda K. nicht zur Weihnachtsfeier erschien, wurden die alten Kollegen stutzig. Kurz darauf wurde die Rentnerin ermordet in ihrer Wohnung gefunden.

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Polizei im Einsatz. Foto: dpa
Polizei im Einsatz.Foto: dpa

Am Freitagabend wurde die 82-jährige Gerda K. tot in ihrer Wohnung in der Cottbuser Innenstadt aufgefunden. Die Mordkommission fand schnell heraus, dass die rüstige Rentnerin einem Tötungsverbrechen zum Opfer fiel. Jetzt suchen Polizei und Staatsanwaltschaft Zeugen, die Gerda K. gesehen haben. Fest steht, dass sie am vergangenen Donnerstagmorgen beim Friseur war und Einkäufe erledigte. So gegen 15 Uhr dürfte sie wieder in ihre Wohnung zurückgekehrt sein. Ob sie dort getötet wurde sowie wann und wie - dazu machen die Ermittler derzeit keine Angaben, da es sich um Täterwissen handelt.

Gerda K. wollte am am Freitagnachmittag eigentlich an einer Weihnachtsfeier mit alten Kollegen teilnehmen. Sie galt als ausgesprochen gesellig und gehörte stets auch zu den Organisatoren solcher Veranstaltungen - deshalb wunderten sich die Kollegen über ihr Fernbleiben und fragten nach. Ein Verwandter fand sie dann tot in der Wohnung, in die Gerda K. ungern Fremde ließ.

Die Staatsanwaltschaft Cottbus sucht im Zusammenhang mit dem Tötungsverbrechen an einer 82-jährigen Rentnerin Zeugen, die sie am Donnerstag (08.12.2016) in der Zeit von etwa 08:00 Uhr bis etwa 15:00 Uhr im Innenstadtbereich von Cottbus gesehen hat. Sachdienlichen Hinweise bitte telefonisch an die Polizei Cottbus: 0355 4937 2642. Foto:
Die Staatsanwaltschaft Cottbus sucht im Zusammenhang mit dem Tötungsverbrechen an einer 82-jährigen Rentnerin Zeugen, die sie am...

Niemand im Haus hat etwas bemerkt

In dem viergeschossigen Haus wohnen weitere elf Familien, niemand hat aber laut Staatsanwaltschaft etwas gehört oder gesehen, was man mit dem Verbrechen in Zusammenhang bringen könnte.

Bis Dienstagmittag hatten die Ermittler, die am Montag mit einem Foto des Opfers an die Öffentlichkeit gingen, um Zeugen zu finden, noch keine heiße Spur, wie der zuständige Sprecher der Staatsanwaltschaft dem Tagesspiegel sagte.

Am Donnerstag will die Polizei noch einmal mit Plakaten und Flyern auf allen Wegen und Plätzen nachfragen, die Gerda K. eine Woche zuvor aufgesucht hatte.

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