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Reichenberger Straße : 49-Jährige stirbt bei Wohnungsbrand in Kreuzberg

Ein Feuer in der Reichenberger Straße hat am frühen Freitagmorgen einen Großeinsatz ausgelöst. Mehrere Menschen wurde verletzt, es gab eine Tote.

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In diesem Hinterhaus in der Reichenberger Straße war am frühen Freitagmorgen ein Feuer ausgebrochen.
In diesem Hinterhaus in der Reichenberger Straße war am frühen Freitagmorgen ein Feuer ausgebrochen.Foto: Paul Zinken/dpa

 Beim Brand einer Wohnung in Kreuzberg ist eine Frau gestorben, sechs weitere Menschen wurden verletzt. Das Feuer brach nach Angaben eines Feuerwehrsprechers am frühen Freitagmorgen im ersten Stock des Seitenflügels eines Mehrfamilienhauses in der Reichenberger Straße 29 aus. Die Feuerwehr wurde um 4.25 Uhr alarmiert und barg die  Frau aus dem dritten Obergeschoss, doch trotz sofortiger Reanimation konnte sie nicht mehr gerettet werden.

Nach Angaben der Polizei war die Frau 49 Jahre alt. Über die  Todesursache - ob die Frau zum Beispiel an einer Rauchvergiftung starb - ist derzeit nichts bekannt, ebenso wenig über die Brandursache.

Aus der Brandwohnung rettete die Feuerwehr einen schwer verletzten Mann und brachte ihn über das Vordach mit Hilfe einer tragbaren Leiter in Sicherheit und anschließend ins Krankenhaus. Fünf weitere Personen, die sich im Treppenraum aufgehalten haben, wurden mit Hilfe so genannter Fluchthauben gerettet. Fluchthauben sind Plastiksäcke, die sich ein Opfer über den Kopf zieht. Die Hauben sind durch einen Schlauch mit dem Atemschutzgerät einer Einsatzkraft der Feuerwehr verbunden.

Feuerwehrkräfte kümmern sich am Donnerstagmorgen um eine Person, die bei dem Brand verletzt wurde.
Feuerwehrkräfte kümmern sich am Donnerstagmorgen um eine Person, die bei dem Brand verletzt wurde.Foto: Paul Zinken/ dpa

Die Feuerwehr war aufgrund der enormen Rauchentwicklung ursprünglich mit 104 Einsatzkräften am Brandort. „Wegen des starken Rauchs im Hinterhof waren es für uns erschwerte Bedingungen“, sagte der Sprecher der Feuerwehr. Mehrere Bewohner des Mehrfamilienhauses wurden vorübergehend in Ersatzquartieren untergebracht. Die Feuerwehr reduzierte bald ihre Einsatzkräfte. Gegen 9 Uhr waren nur noch wenige Feuerwehrleute vor Ort.

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