Rettungseinsatz in Berlin-Lichterfelde : Polizei befreit eingesperrten Hund aus Auto

Die Polizei hat einen Hund aus einem in der Hitze abgestellten Auto in Berlin-Lichterfelde befreit. Das Tier wurde beim Abschnitt versorgt. Der Besitzer kam später und sagte, er sei nur kurz fort gewesen.

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Ein Passant rief am Sonntag gegen 15.30 Uhr die Polizei, weil ihm in der Klingsorstraße in Lichterfelde ein Hund in einem geparkten BMW aufgefallen war. Das Tier litt augenscheinlich unter der großen Hitze, hieß es bei der Polizei. Der 68-jährige Mann war auf den Wagen aufmerksam geworden, weil bei diesem mehrfach die Alarmanlage ausgelöst hatte. Als er den dunklen, in der Sonne stehenden Wagen daraufhin genauer betrachtete, bemerkte er, dass ein Mops völlig apathisch unter dem Fahrersitz kauerte. Das Fahrzeug war verschlossen und aufgrund der Außentemperatur von 30 Grad im Schatten deutlich aufgeheizt. Die Polizisten versuchten zunächst, den Halter des Fahrzeugs zu erreichen. Nachdem dies nicht gelungen war, schlugen sie gegen 16 Uhr eine Seitenscheibe des Fahrzeugs ein, um das Tier zu befreien. Anschließend nahmen die Beamten den Mops mit zum zuständigen Abschnitt und versorgten ihn dort mit Wasser und Futter. Der 41 Jahre alte Hundehalter erschien gegen 17 Uhr auf der Dienststelle, um seinen Hund abzuholen. "Nach seinen Angaben hatte er seinen Hund lediglich einige Minuten alleine gelassen", hieß es bei der Polizei.

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