S-Bahnhof Gesundbrunnen : Mann mit Kuhfuß verprügelt - Bundespolizei zeigt Foto des Verdächtigen

Am Ostersonntag wurde ein Mann auf der Rolltreppe des S-Bahnhofs von einem Unbekannten angegriffen und verletzt. Die Bundespolizei bittet um Hilfe bei den Ermittlungen.

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Dieser Mann soll am Ostersonntag ohne Grund mit einem Kuhfuß zugeschlagen haben.
Dieser Mann soll am Ostersonntag ohne Grund mit einem Kuhfuß zugeschlagen haben.Foto: Bundespolizei

Die Bundespolizei hat am Donnerstagnachmittag eine Öffentlichkeitsfahndung nach einem mutmaßlichen Gewalttäter eingeleitet. Der auf dem Foto einer Überwachungskamera abgebildete Mann steht im Verdacht, am Ostersonntag, dem 27. März 2016, auf der Rolltreppe des S-Bahnhofs mit einem Kuhfuß auf einen vor ihm stehenden 49-Jährigen eingeprügelt zu haben.

Der Täter schlug von hinten zu

Die Attacke ereignete sich nach Angaben der Bundespolizei um 10.42 Uhr auf der Rolltreppe zu den Gleisen 9 und 10. Der Mann griff ohne ersichtlichen Grund von hinten mit dem Metallwerkzeug an und schlug mehrfach auf Kopf, Oberkörper und Beine seines Opfers ein. Der 49-Jährige wurde nach Angaben eines Polizeisprechers von dem Angriff "absolut überrascht." Er kannte den Täter nach eigener Aussage nicht.

Der Angegriffene erlitt eine Kopfplatzwunde und Prellungen am ganzen Körper. Er musste vor Ort behandelt werden und wurde anschließend ins Krankenhaus gebracht werden.

Der Verdächtige entkam, wurde aber bei seinem Weg durch die Bahnhofshalle von einer Kamera gefilmt. Er soll zwischen 25 und 35 Jahre alt sein und ist etwa 1,70 Meter bis 1,75 Meter groß.

Die Bundespolizei sucht dringend nach Zeugen, die den Angriff mitbekamen und/oder Hinweise zum Täter haben. Wer den Mann auf dem Foto wiedererkennt: Tippgeber werden um einen Anruf unter (030) 206 22 930 gebeten. Zeugen können sich wie immer auch an jede andere Polizeidienststelle wenden.

Ein Kuhfuß wird genutzt, um Nägel zu ziehen; größere Modelle können auch als Brechstange benutzt werden. "Das Werkzeug hatte eine Länge von etwa 60 Zentimetern", hieß es bei der Bundespolizei.

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