Sachbeschädigung : Wieder Flusssäure in U-Bahnhof

Unbekannte haben im U-Bahnhof Reinickendorfer Straße in Wedding den Fahrstuhl mit Flusssäure beschmiert. Die Chemikalie ist stark ätzend.

BerlinEin BVG-Mitarbeiter entdeckte die Schmierereien und alarmierte die Polizei. Die Substanz wurde entfernt, verletzt wurde niemand. Das Landeskriminalamt ermittelt bereits in über 80 derartigen Fällen wegen des Freisetzens von Giften und Sachbeschädigung. Meist waren Glasscheiben an Bahnhöfen, Wartehäuschen oder Telefonzellen betroffen. Bei einer Berührung mit der Chemikalie können schwere Verletzungen entstehen. Auch das Einatmen der Dämpfe ist gefährlich. Bei einem Kontakt sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.

Für Hinweise, die zur Aufklärung dieser Straftaten führen, hat die Polizei eine Belohnung in Höhe bis zu 2000 Euro ausgesetzt. Das Freisetzen von Giften stellt einen Straftatbestand dar, der mit einer Freiheitsstrafe von nicht unter einem Jahr geahndet wird. Auch seitens der BVG und der S-Bahn GmbH sind Prämien ausgesetzt worden. (mit ddp)

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