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Scheuendes Pferd in Berlin-Zehlendorf : 18-Jährige bei Reitunfall verletzt

Bei einem Reitunfall ist eine 18-Jährige am Kopf verletzt worden, konnte das Krankenhaus aber wieder verlassen. Entgegen erster Meldungen musste das Pferd, mit dem die 18-Jährige unterwegs war, bislang nicht eingeschläfert werden .

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Weil das Pferd scheute, wurde eine 18-Jährige bei einem Reitunfall schwer verletzt.
Weil das Pferd scheute, wurde eine 18-Jährige bei einem Reitunfall schwer verletzt.Foto: dpa

Wie berichtet, war die 18-Jährige am Mittwoch mit ihrer Reitgruppe auf dem Königsweg in Zehlendorf unterwegs. Als die Gruppe in die Robert-von-Ostertag-Straße einbog, scheute ihr Pferd, ging durch und kollidierte mit dem haltenden Auto eines 71-Jährigen. Das Pferd stürzte auf die Frontscheibe des Fahrzeugs, wodurch die Reiterin abgeworfen wurde. Die Frontscheibe barst, das Fahrzeug wurde erheblich beschädigt. Der Autofahrer blieb aber unverletzt. Die 18-Jährige wurde mit Kopfverletzungen ins Krankenhaus gebracht. "Unsere Reiterin hat das Krankenhaus am Donnerstag verlassen, ihr musste lediglich die Lippe genäht werden und sie hat Prellungen. Es liegen keine schweren Kopfverletzungen vor“, erklärte Glinda Spreen, die Vorsitzende des Kinder- und Jugend-, Reit- und Fahrvereins Zehlendorf (KJRFV) am Freitag. Die verletzte 18-Jährige ist Mitglied des Vereins.

Zunächst war gemeldet worden, dass das durch Schnittverletzungen schwer an der Schulter verletzte Pferd eingeschläfert werden musste. Nach Angaben von Spreen ist noch nicht klar, ob das Tier eingeschläfert werden muss. "Erst in etwa zehn Tagen entscheidet sich, ob die Stute eine Chance hat, den Unfall zu überleben", so Spreen. Als Ursache für den Reitunfall vermutet die Vereinsvorsitzende einen verfrüht gezündeten Silvesterböller. "Die Reitgruppe hat einen Knall gehört, bevor der Unfall passierte", sagte Spreen am Freitag. Schon vor dem Unfall habe man sich im Verein dafür entschieden, dass wegen der Gefahr durch Silvesterknaller am 30. und 31. Dezember nicht ausgeritten werde.

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