Schöneberg : Grausige Bluttat: Zerstückelte Leiche entdeckt

Ein Mann überlässt seine Wohnung Bekannten und entdeckt bei seiner Rückkehr eine zerteilte Leiche. Daneben sitzt einer seiner Gäste, der möglicherweise die grausige Tat mit angesehen hat.

Das grausige Verbrechen geschah in einer kleinen Seitenstraße in Schöneberg, nicht weit entfernt vom S-Bahnhof Friedenau. Dort, in der Rembrandtstraße, entdeckte die Polizei am späten Sonntagabend eine Leiche – oder besser: einen zerstückelten Männerkörper. Der Leiche war knapp über dem Hüftknochen durchtrennt worden. Die Polizisten, die an jenem Abend um 21 Uhr in die Wohnung eilten, fanden den oberen Teil des Körpers im Wohnzimmer, der untere Teil aber samt Beinen fehlte. Dem Vernehmen nach wurde der Rest der verstümmelten Leiche später – angeblich in einem Müllsack – „in der Nachbarschaft“ entdeckt, außerhalb des Wohnhauses.

Es muss ein bizarrer Moment gewesen sein, als der eigentliche Mieter der Wohnung am Sonntagabend nach Hause kam. Während er sich auf einer Reise in Polen aufgehalten hatte, hatte er Bekannten in dieser Zeit seine Wohnung überlassen. Doch als er die Tür seiner Wohnung, die an der lauten Trasse der Stadtautobahn liegt, öffnete, sah er die Leiche und alarmierte die Polizei. Ein zweiter Bekannter – ein 50-jähriger Pole – soll neben der Leiche gesessen haben, die dem Vernehmen nach schon mehrere Tage zuvor zerteilt worden war.

Die Staatsanwaltschaft Berlin wollte nur so viel sagen: Gegen den 50-Jährigen wurde am Montag Haftbefehl erlassen, allerdings „wegen unterlassener Hilfeleistung“, sagte ein Sprecher. Das heißt, dass zumindest eine vierte Person – der vermeintliche Täter – noch flüchtig ist.

Ob das Opfer – ein 57 Jahre alter Mann, der in Polen geboren wurde – schon tot war, als die grausame Tat geschah, blieb vorerst unklar. Anfangs hatte es geheißen, dem Mann sei auch der Kopf abgetrennt worden, was allerdings dementiert wurde. Der genaue Todeszeitpunkt war genauso wenig zu erfahren wie der Hintergrund der Tat. Auch aus welchem Milieu die Personen kommen, blieb unklar.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben