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Schöneberg : Soli-Demonstration für Hausprojekt "Liebig14"

Linke Gruppen haben für Montagabend eine weitere Demonstration gegen die Zwangsräumung des linken Hausprojektes in Friedrichshain angekündigt.

"Willkommen in der fabelhaften Welt des Widerstands. Liebig 14 bleibt". So steht es auf einem Transparent, das noch ein paar Tage vor der Räumung quer über die Rigaer Straße in Berlin-Friedrichshain gespannt war. Hausbewohner, Sympathisanten, sowie die Polizei bereiteten sich seit Tagen auf die bevorstehende Räumung vor.
"Willkommen in der fabelhaften Welt des Widerstands. Liebig 14 bleibt". So steht es auf einem Transparent, das noch ein paar Tage...Foto: dpa

Am Montagmittag kündigten die linken Aktivisten die geplante Demonstration über das Internet an. Der Aufmarsch, der um 18 Uhr am Wittenbergplatz starten soll, sei offiziell angemeldet heißt es auf einer Blogseite. Die Polizei hat dies bereits bestätigt, konnte jedoch auf Nachfrage von Tagesspiegel Online noch keine weitere Auskunft erteilen. Die Demonstranten wollen über den Adenauer Platz, durch die Wilmersdorfer Straße bis zum Zoo marschieren.

Nach einem Gerichtsbeschluss soll das Haus in der Liebigstraße, Ecke Rigaer Straße am 2. Februar endgültig geräumt werden. Die Polizei rechnet mit heftigem Widerstand verschiedener linker Gruppen und Sympathisanten des Hausprojekts. Auf einer Großdemonstration am vergangenen Wochenende mit über 1000 Teilnehmern war die Gewalt bereits eskaliert. Der Tagesspiegel hat darüber berichtet. Mit mehreren "dezentralen Aktionen" wollen die "Liebig-14"-Sympathisanten auch in den nächsten Tagen gegen die Räumung demonstrieren. Die schlimmsten Ausschreitungen werden jedoch am Mittwoch erwartet. Laut einem Aufruf bei indymedia soll schon am Morgen des 2. Februar die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung blockiert werden, während zeitgleich der Räumungsbescheid überbracht und vollzogen wird.

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