Serientäter in Berlin-Reinickendorf gefasst : Mit eigenem Blut Hakenkreuze gemalt

Der Staatsschutz hat eine Serie von politisch motivierten Schmierereien in Berlin-Reinickendorf aufgeklärt. Ein wohnungsloser Drogensüchtiger hatte seit November mit seinem Blut verfassungsfeindliche Symbole und Schriftzüge an Wände geschmiert.

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Die Ermittler des Staatsschutzes werfen einem 25-Jährigen vor, seit November in insgesamt zwölf Fällen öffentliche Orte mit seinem Blut beschmiert zu haben. Der Festgenommene gab zu, meist BVG-Eigentum, aber auch in Einkaufszentren und in einem Ärztehaus "Blut an Wände gespritzt" zu haben. Mit dem Blut malte er "verschiedene Schriftzüge und verfassungswidrige Symbole wie Hakenkreuze". Als Motiv gab der wohnungslose Drogenabhängige Ärger "über die Methoden verschiedener Sicherheitskräfte" an, hieß es bei der Polizei.

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