Stadtautobahn A100 in Berlin : Zivilstreife stoppt Raser mit Tempo 207

Diese Fahrt des 19-Jährigen wird mit Sicherheit in die Jahresstatistik der Polizei eingehen: Eine Zivilstreife stoppte in der Nacht auf der A100 einen Mercedes, der mit mehr als 200 km/h unterwegs war.

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Die Polizei sucht nach einem 39-Jährigen, der eine Frau in Neuruppin getötet haben soll.
Die Polizei sucht nach einem 39-Jährigen, der eine Frau in Neuruppin getötet haben soll.Foto: dpa/Archiv

Die Beamten bemerkten den Wagen auf der Stadtautobahn A 100 gegen 22.15 Uhr. In Höhe der Anschlussstelle Beusselstraße schoss der Mercedes regelrecht an der Zivilstreife vorbei, in Fahrtrichtung Funkturm. Der mit modernster Videotechnik ausgerüstete Streifenwagen nahm die Verfolgung auf. Eine Geschwindigkeitsmessung über mehrere hundert Meter ergab, dass der Fahrer mit bis zu 220 unterwegs war. Es wurde nach Abzug der Messtoleranz eine "vorwerfbare Geschwindigkeit" von 207 km/h ermittelt. Erlaubt ist an dieser Stelle Tempo 80.

Den 19-Jährigen erwartet nach Polizeiangaben ein Bußgeld in Höhe von 680 Euro. Zudem muss er mit einem Fahrverbot von mindestens drei Monaten und zwei Punkten in Flensburg rechnen. Dem Vernehmen nach ist der Heranwachsende bereits durch einen weiteren gravierenden Verkehrsverstoß aufgefallen. Die Polizei veröffentlich jährlich in ihrer Unfallbilanz die schlimmsten Temposünder. Im Jahr 2013 war es ein Pkw, der mit Tempo 183 auf der Stadtautobahn unterwegs war, und zwar auf dem gleichen Abschnitt zwischen Beusselstraße Richtung Funkturm.

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