Streit im Alkoholrausch : Mann stürzt zweieinhalb Meter über Geländer

Nach einem Streit ist am Sonntag ein 53-Jähriger in Marzahn über ein Treppengeländer zweieinhalb Meter in die Tiefe gestürzt.

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Nach Bürobrand: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Finanzsenator

Nach dem Feuer, das am Sonnabend gegen 14 Uhr das Dienstzimmer von Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos, für SPD) zerstört hat, ermittelt die Staatsanwaltschaft auch gegen den Senator. „Nach jetzigem Ermittlungsstand kann der Brand durch eine Adventskerze ausgelöst worden sein, die in der Sitzecke im Senatorenbüro stand. Nach den Brandschutzbestimmungen der Finanzverwaltung sind brennende Kerzen nicht verboten“, teilte die Finanzverwaltung am Montag mit. Doch wegen der Folgenschwere des Brandes, bei dem wesentliche Teile des Dienstsitzes zerstört wurden und auch eine Gefahr für Menschen bestand, wird laut Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Brandstiftung gegen Ulrich Nußbaum ermittelt. Der Finanzsenator hatte laut Pressestelle sein Büro am Freitagnachmittag wegen eines Termines verlassen; eine Erinnerung daran, ob zu diesem Zeitpunkt eine Adventskerze brannte, habe der Senator nicht. Das Dienstzimmer sei wie üblich offen und erleuchtet geblieben, da die Räume regelmäßig begangen würden. Es seien Fenster und Mobiliar zerstört worden, aber soweit ersichtlich, keine Amtsdokumente.kög

Streit im Alkoholrausch: Mann stürzt über Geländer zweieinhalb Meter tief Nach einem Streit ist am Sonntag ein 53-Jähriger in Marzahn über ein Treppengeländer zweieinhalb Meter in die Tiefe gestürzt. Laut Zeugen sei es zwischen ihm und dem ein Jahr älteren Kontrahenten gegen 20.20 Uhr am Bahnsteig S-Bahnhof Mehrower Allee zu einem Wortgefecht gekommen. Kurz darauf schlug der 54-jährige Marzahner unvermittelt auf den Mann ein. Durch die Wucht der Schläge stürzte dieser über ein Treppengeländer zweieinhalb Meter in die Tiefe und blieb verletzt am Boden liegen. Er kam mit einer Platzwunde am Kopf und einer schweren Wirbelverletzung in ein Krankenhaus. Lebensgefahr besteht laut Bundespolizei nicht. Der Tatverdächtige flüchtete, doch Bundespolizisten fassten ihn kurz darauf in Bahnhofsnähe. Die Hintergründe des Streits sind unklar. Der mutmaßliche Schläger hatte 2,6 Promille Alkohol im Blut. tabu

U-Bahnhof Bismarckstraße

kann saniert werden

Für rund 12,8 Millionen Euro kann die BVG den U-Bahnhof Bismarckstraße sanieren, auf dem sich die Linien U 2 und U 7 kreuzen. Der Aufsichtsrat stimmte am Montag zu. Zudem gab das Gremium 3,3 Millionen Euro frei, um zwölf Fahrtreppen im Netz der U-Bahn erneuern zu lassen, die nach Angaben der BVG zum Teil 40 Jahre alt sind. Vertagt hat der Aufsichtsrat die Instandsetzung der U-Bahn-Stationen Schlossstraße und Friedrich-Wilhelm-Platz an der U 9. Zunächst müsse geklärt sein, wie viel Geld die BVG in Zukunft vom Senat bekommt. Die Nachverhandlungen zum Verkehrsvertrag laufen derzeit. Dem Wirtschaftsplan für 2013 hat der Aufsichtsrat aber zugestimmt. kt

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