Terrorwarnung : Sicherheitspartnerschaft von Wirtschaft und Polizei

Der Senat und Vertreter der Berliner Wirtschaft haben sich am Mittwoch auf eine "Sicherheitspartnerschaft" verständigt. Als Reaktion auf die jüngste Terrorwarnung sollen verstärkt Informationen zwischen Wirtschaft und Polizei ausgetauscht werden.

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Polizisten patroullieren vor dem Reichstagsgebäude.
Polizisten patroullieren vor dem Reichstagsgebäude.Foto: dpa

Angesichts aktueller Bedrohungen durch Terrorismus und andere Formen der Kriminalität haben der Senat und Vertreter der Berliner Wirtschaft am Mittwoch eine neue "Sicherheitspartnerschaft" vereinbart. Angesichts der "gestiegenen sicherheitspolitischen Anforderungen" wollen Behörden und Unternehmen stärker als bisher Informationen austauschen, wie die Innenverwaltung des Senats mitteilt, die die Vereinbarung mit der IHK und dem neuen Verband für Sicherheit in der Wirtschaft unterzeichnet hat. Laut Innenverwaltung gibt es schon seit 2002 eine offizielle Sicherheitspartnerschaft. Seitdem hat die Polizei der Wirtschaft Lagebilder über Wirtschaftskriminalität, allgemeine Kriminalität und Terrorismus übermittelt, auch wurden Informationen über Katastrophenschutz oder Pandemien ausgetauscht, sagt Tatjana Pohl, Sprecherin der Innenverwaltung. Mit der neuen Vereinbarung will man nun noch stärker als bisher Informationsmaterialien austauschen und Veranstaltungen gemeinsam durchführen.

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