Tierquälerei : Katze zu Tode geschleudert: Geldstrafe

Die Katze "Kitty" starb qualvoll in einer Waschmaschine. Gegenüber Kollegen soll sich der Besitzer mit einer absichtlichen Quälerei gebrüstet haben. Wegen der grausamen Behandlung des Tieres stand er nun vor Gericht.

Die Katze „Kitty“ starb qualvoll in einer Waschmaschine. Sie wurde zu Tode geschleudert. Wegen der grausamen Behandlung des Tieres stand nun der Besitzer vor Gericht. Der 39-Jährige behauptete, die sechs Monate alte „Kitty“ sei allein hineingeklettert. Als er die auf 30 Grad und 800 Umdrehungen programmierte Maschine einschaltete, habe er die Katze nicht bemerkt. Gegenüber Kollegen soll er sich aber mit einer absichtlichen Quälerei gebrüstet haben. Der Mann kam mit einer Geldstrafe von 1350 Euro davon. Bei Tierquälerei kann Haft bis zu drei Jahren verhängt werden. Der arbeitslose Hilfskoch schüttelte den Kopf, nahm das Urteil aber an. Er sei „denunziert“ worden, schimpfte er. Nach Angaben einer Zeugin waren die Kollegen entsetzt, als sie von der Tortur hörten. Demnach hatte W. die Schleuder-Umdrehungen sogar erhöht. Auch ein Motiv soll er genannt haben: „Kitty“ habe sich zu laut geputzt, wenn er schlafen wollte. Kurz nach ihrem Tod schaffte er sich eine neue Katze an. Die wurde beschlagnahmt; im Laufe des Verfahrens wurde ein Tierhaltungsverbot verhängt. K.G.

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