Tod nach Notoperation : Mann starb nach Stich in Oberschenkel

Ein 42-jähriger Mann, der am vergangenen Sonntag mit einem Messerstich in den Oberschenkel verletzt worden war, ist am Mittwoch in einem Krankenhaus gestorben. Die Leiche wird obduziert.

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Kreuzberg - Die Mordkommission ermittelt die Hintergründe des Todes. Der Bulgare war am 6. Februar in einem Lokal in der Glogauer Straße, als dort mehrere Gäste mit dem Personal in Streit geraten waren. In diesem Zusammenhang soll der 42-Jährige die Stichverletzung in den Oberschenkel erlitten haben – die Details sind noch unklar. In Begleitung dreier Freunde soll das Opfer zunächst ins Urban-Krankenhaus gekommen sein, um sich ärztlich behandeln zu lassen. Von dort soll er dann ins Krankenhaus Friedrichshain umverlegt worden sein. Dort wurde er notoperiert. Am Mittwochnachmittag starb er dort.

Am heutigen Freitag soll die Leiche obduziert werden. „Die Ermittler erhoffen sich Aufschluss darüber, ob der Mann an den direkten Folgen der Stichverletzung im Oberschenkel starb oder etwa an den Folgen der Operation, beispielsweise an einer Infektion“, sagte ein Beamter. Denn ein Stich in den Oberschenkel sei „normalerweise nicht tödlich.“

Erst vor vier Wochen war der Gemüsehändler Yakub Y. in Neukölln nach einem Streit mit zwei Männern erstochen worden. Er wurde mit mehreren Stichwunden vor seiner Wohnung in der Goldammerstraße gefunden und starb noch im Krankenwagen. Die Mordkommission konnte wenig später zwei Tatverdächtige, die aus der Berliner Sprüherszene stammen sollen, festnehmen.

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