Turmstraße in Berlin-Moabit : Mutmaßlicher Taschendieb stirbt nach Festnahme

Ein 53-Jähriger wurde in der Turmstraße zusammen mit drei anderen Männern beim Diebstahl beobachtet. Bei der anschließenden Festnahme brach er zusammen.

Julia Bernewasser
Foto: dpa/Patrick Pleul

In der Turmstraße ist am Montagmittag gegen 12 Uhr ein Mann zusammengebrochen und später im Krankenhaus gestorben. Wie die Polizei mitteilte, beobachteten Zivilfahnder des Landeskriminalamts vier Männer im Alter von 36,37,45 und 53 Jahren, die einer Frau Geld stahlen. Mit Handfesseln nahmen die Beamten die vier Tatverdächtigen fest. Sie hätten sich nicht gewehrt, teilte die Polizei mit. Als die Polizisten die Identität der Männer feststellen wollten, brach der 53-jährige Mann zusammen und verlor das Bewusstsein. Er musste noch an Ort und Stelle, in der Nähe des U-Bahnhofs Turmstraße, von der Polizei und später von Rettungskräften reanimiert werden. Sie brachten ihn in ein Krankenhaus, wo er anschließend verstarb.

Laut Polizei ist die Ursache für den Zusammenbruch noch unklar. Zur Herkunft des Mannes wollte die Behörde keine Angaben machen. Eine Obduktion wurde angeregt.

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