Überfälle in Berlin-Spandau und Neukölln : Apotheke und Spätkauf ausgeraubt

Einmal kam der Täter alleine, das andere Mal waren die Räuber zu dritt: Am Dienstag wurden Geschäfte in Spandau und Neukölln von bewaffneten Kriminellen überfallen.

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Foto: dpa/Patrick Pleul

Im Spandauer Ortsteil Falkenhagener Feld ist am Dienstagnachmittag eine Apotheke überfallen worden. Der Täter betrat den Laden in der Falkenseer Chaussee laut Polizei gegen 16 Uhr und bedrohte eine 43-jährige Angestellte mit einer Pistole. Er zwang die Frau, die Registrierkasse zu öffnen. Der Räuber bediente sich an den Tageseinnahmen, verließ das Geschäft und flüchtete mit einem Fahrrad.

Der zweite Raubüberfall ereignete sich in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in Neukölln. Nach Angaben der Polizei betrat ein Trio maskierter Räuber gegen 1 Uhr einen Spätkauf in der Leinestraße. Die Maskierten riefen "Überfall!" und drohten dem 52-jährigen Angestellten mit einem Schlagstock und einem Messer. Dann forderten sie Geld aus der Kasse. Einer der Räuber ging hinter den Tresen und nahm das Geld an sich, ein anderer steckte Zigaretten ein. Bevor die Täter flüchteten, sprühten sie mit Reizgas um sich. Der Angestellte mussten sich mit tränenden Augen ambulant behandeln lassen.

In beiden Fällen haben Raubkommissariate die Ermittlungen übernommen.

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