Überfälle in Neukölln und Charlottenburg : Drei Maskierte stürmen Kneipe mit Messern und Schusswaffe

In Neukölln überwältigten drei Räuber eine Kneipenwirtin und einen Gast und flohen mit Geld. In Charlottenburg überfielen zwei Männer einen Zeitungsladen mit einem Hammer.

Nachtstreife der Polizei (Symbolbild)
Nachtstreife der Polizei (Symbolbild)Foto: Kitty Kleist-Heinrich

Am Montagabend überfielen Unbekannte in Neukölln und Charlottenburg eine Kneipe und einen Zeitungsladen - in beiden Fällen gelang den Tätern die Flucht mit Geld. Zunächst hatten zwei Maskierte gegen 18 Uhr einen Zeitungsladen am Kaiserdamm in Charlottenburg gestürmt, den 69-jährigen Besitzer mit einem Hammer bedroht und Geld gefordert. Dem Bedrohten gelang unverletzt die Flucht, bei der er die Polizei alarmieren konnte. Bis zum Eintreffen der der Beamte konnten die Täter jedoch in unbekannte Richtung fliehen. Zuvor hatten sie noch die Kasse des Ladens geleert.

Zu einem zweiten Überfall kam gegen 19 Uhr am Neuköllner Kiehlufer. Wie die Polizei am Dienstagmorgen mitteilte, betraten drei Maskierte bewaffnet mit zwei Messern und einer Schusswaffe eine Kneipe, schrien laut und schubsten die 72-jährige Wirtin zu Boden. Die Wirtin verletzte sich bei dem Sturz leicht am Knie. Einer der Männer hielt sie am Boden fest und bedrohte sie mit der Pistole. Ein weiterer Täter überwältigte außerdem eine 54-Jährige, die sich als Gast in der Kneipe aufhielt und verletzte sie mit seinem Messer leicht an der Hand. Der dritte Mann nahm schließlich den Geldbeutel der Wirtin aus ihrer Handtasche, woraufhin alle Täter mit ihrer Beute in unbekannte Richtung flohen. (Tsp)

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