Überfall auf Geldtransporter : Polizei fahndet nach Verdächtigem

Die Berliner Polizei fandet mit einem Foto nach einem der mutmaßlichen Täter des Überfalls auf einen Geldtransporter in Reinickendorf. Der namentlich bekannte Mann gilt als hochgefährlich.

Fahndungsfoto
Polizeibekannt. Dieser Mann soll bei einem Überfall auf einen Geldtransporter in Reinickendorf angeschossen worden sein. -Foto: Polizei Berlin

BerlinIm Fall des am Montag, den 29. Oktober 2007, bei einem Überfall in Wittenau getöteten Angestellten einer Geldtransportfirma fahnden Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin nach dem 54-jährigen Bernd Fredi Mersiowsky aus Reinickendorf. Er ist dringend verdächtig, derjenige der mindestens drei Täter zu sein, der bei dem Schusswechsel verletzt wurde.

 Durch die am Tatort gefundenen Blutspuren konnte seine Identität ermittelt werden. Denn der früher als Steinsetzer tätige Mersiowsky war bereits 1993 zu zehn Jahren Freiheitstrafe wegen versuchten Mordes verurteilt worden, nachdem er bei einem Überfall in Reinickendorf den Geschäftsführer einer Woolworth-Filiale angeschossen hatte.

Spezialkräfte finden die Wohnung verlassen vor

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Berlin erließ ein Ermittlungsrichter am Amtsgericht Tiergarten Haftbefehl wegen gemeinschaftlichen Raubmordes und ordnete die Festnahme sowie die Durchsuchung der Wohnung an. Spezialkräfte des Landeskriminalamtes Berlin trafen den Gesuchten am heutigen Vormittag in der Wohnung nicht an.

Der 1,67 Meter große Mann gilt als sehr gefährlich. Zeugen, die ihn sehen, werden von den Behörden ausdrücklich darum gebeten, nicht selbst aktiv zu werden und für alle weiteren Schritte die Polizei zu alarmieren.

Des Weiteren fahndet die Polizei nach den weiteren Tätern und dem piniengrünen Fluchtfahrzeug der Marke "Audi A2". Sowohl die Verdächtigen als auch das Auto müssten rote Farbspuren von der geplatzten Farbpatrone aufweisen. Für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, haben der Polizeipräsident in Berlin, die Geldtransportfirma und eine weitere Einrichtung Belohnungen von insgesamt bis zu 60.000 € ausgelobt. Bürger sollen sich an das 1. Raubkommissariat des Landeskriminalamtes, LKA 441, am Tempelhofer Damm 12 unter der Telefonnummer (030)4664-944113 oder jede andere Polizeidienststelle wenden. (mist)

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