Unfälle in Berlin-Biesdorf und Reinickendorf : Motorradfahrer und Passantin schwer verletzt

Am Dienstag gab es zwei Schwerverletzte bei Verkehrsunfällen in der Ollenhauerstraße und der Oberfeldstraße. In beiden Fällen war Unachtsamkeit der Auslöser, die Straßen waren stundenlang gesperrt.

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Rettungskräfte im Einsatz. (Symboldbild)
Rettungskräfte im Einsatz. (Symboldbild)Foto: dpa

Der erste Unfall ereignete sich um 14.30 Uhr in der Ollenhauerstraße in Reinickendorf - verletzt wurde eine 78-jährige Passantin. Sie wolle nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei die Fahrbahn überqueren und hatte dabei nicht auf den Verkehr geachtet. Ein 33-jähriger Autofahrer fuhr die Passantin an. Die Seniorin zog sich bei der Kollision laut Polizei "schwerste" Kopfverletzungen zu. Sie wurde ins Krankenhaus gebracht, wo sie intensivmedizinisch betreut wird. Die Ollenhauerstraße musste nach dem Unfall zwischen Kurt-Schumacher-Platz und Großkopfstraße für drei Stunden gesperrt werden.

Gegen 18.55 Uhr krachte es in der Oberfeldstraße in Biesdorf zum zweiten Mal. Diesmal war ein 29-jähriger Motorradfahrer der Leidtragende. Er war in Richtung S-Bahnhof Biesdorf unterwegs, als ein neben ihm fahrendes Auto plötzlich nach links abbog. Nach momentanem Kenntnisstand der Polizei hatte die 65-Jährige am Steuer des Wagens eine Parklücke auf der gegenüber liegenden Seite der Straße gesehen und wollte nun schnell wenden. Dabei hatte sie laut Polizei "offensichtlich" den Motorradfahrer übersehen, der neben ihr fuhr. Der nun folgende Zusammenstoß war so heftig, dass der Motorradfahrer laut Polizei "zehn Meter durch die Luft" geschleudert wurde und "anschließend in einem Parkhafen liegen" blieb. Der schwer verletzte Mann wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht; die Oberfeldstraße war zwei Stunden gesperrt.

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