Unfall : Amokfahrer rammte Polizeiauto

Der betrunkene 20-Jährige, der in der Nacht zu Donnerstag auf der Flucht vor der Polizei mehrere Unfälle verursacht hatte, ist wegen seiner hohen Aggressivität auch auf Drogen getestet worden.

Der betrunkene 20-Jährige, der in der Nacht zu Donnerstag auf der Flucht vor der Polizei mehrere Unfälle verursacht hatte, ist wegen seiner hohen Aggressivität auch auf Drogen getestet worden. Ein Ergebnis liegt jedoch noch nicht vor. Matthias M. hatte auch ein Polizeiauto gerammt, um es von der Straße zu drängen.

Die Zivilstreife wollte den BMW-Fahrer in der Pankower Grabbeallee kontrollieren, weil er telefoniert hatte. Doch M. raste davon, bis er in Schildow (Oberhavel) sein Auto kaputt fuhr. Dort schlug er bei der Festnahme noch um sich. Einen Führerschein hatte der Marzahner nicht. Die Höhe der Strafe und die Zahl der Punkte wird das Gericht bestimmen, hieß es beim Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg. Auch die Wartefrist bis zu einem späteren Besuch einer Fahrschule wird dort bestimmt. Die Polizei ermittelt wegen Straßenverkehrsgefährdung, Unfallflucht, Trunkenheit, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Widerstandes und Körperverletzung. Punkte und Geldstrafen werden jedoch nicht einfach addiert. In der Regel würden derartige Amokfahrten vom Gericht als „Tateinheit“ gewertet. Dies bedeutet, dass es Flensburger Punkte nur für das gravierendste Vergehen gibt. Da auf Unfallflucht sieben Punkte stehen, dürfte das vermutlich die Gesamtsumme sein. Das KBA dementierte einen Bericht einer Boulevardzeitung, die auf mehrere Dutzend Punkte kam, weil alle Vergehen einfach addiert wurden. Bislang war M. nicht polizeilich aufgefallen. Ha

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