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Unfall bei Brieselang : ICE-Strecke nach Hamburg 4 Stunden gesperrt

Ein ICE nach Hamburg hat gegen 8 Uhr im Bahnhof Brieselang eine Person in den Gleisen erfasst. Die 600 Passagiere im Zug konnten erst gegen 12 Uhr weiterfahren. Die Strecke nach Hamburg war über vier Stunden gesperrt.

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Ein ICE-Zug der Bahn.
Ein ICE-Zug der Bahn.Foto: dpa

Doppeltes Pech für die Bahn. Neben den Auswirkungen der Bombenentschärfung in Rummelsburg war von 8 Uhr bis 12.30 Uhr auch die wichtige Strecke Berlin-Hamburg gesperrt. Nach Angaben eines Bahnsprechers hat ICE 908 aus Leipzig nach Hamburg um 7.58 Uhr in Höhe Brieselang eine Person in den Gleisen erfasst. Die 600 Reisenden konnten erst gegen 12 Uhr mit einem Ersatzzug weiterfahren. Der leicht beschädigte Zug war dazu langsam nach Nauen gefahren, wo der Ersatzzug bereit stand. Die Ankunft des Ersatzzuges in Hamburg verspätet sich dadurch um etwa 4 Stunden. Ob es sich um einen Unfall oder einen Suizid handelt, ist unklar. Andere Züge wurden über Wittenberge und Stendal umgeleitet, deren Ankunft verzögerte sich deshalb im Schnitt um etwa 50 Minuten. Noch mehr Pech hatte EC 173 aus Hamburg nach Budapest. Dieser Zug war bereits kurz vor Brieselang und wurde wegen des Personenunfalls auf freier Strecke gestoppt. Mit mehrmaligen Lokwechseln fuhr er zurück nach Wittenberge und dann weiter über Stendal Richtung Berlin. Der Zug hat nun fast drei Stunden Verspätung.

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