Unfall in Berlin-Wilmersdorf : Fußgänger steckt in Windschutzscheibe - Auto fährt weiter

Ein BMW-Mini-Fahrer auf der Brandenburgischen Straße rammte einen Fußgänger und fuhr einfach weiter - obwohl das Opfer mit dem Kopf in seiner Windschutzscheibe steckte.

Bodo Straub
Foto: imago/Ralph Peters

Mit dem Kopf steckte ein Fußgänger in der Windschutzscheibe, doch der Mini-Cooper fuhr einfach weiter: So geschehen in der Nacht zu Dienstag in Wilmersdorf.

Wie die Polizei mitteilte, überquerte der Fußgänger gegen 22 Uhr die Brandenburgische Straße auf Höhe der Wittelsbacherstraße, als er von dem Auto angefahren wurde, am Steuer ein 52-Jähriger. Der Aufprall war so heftig, dass der Fußgänger mit dem Kopf durch die Windschutzscheibe krachte, sein Körper lag auf der Motorhaube - und der Autofahrer fuhr einfach weiter in Richtung Norden. Zahlreiche Zeugen beobachteten den Vorgang. Erst auf Höhe der Zähringerstraße, mehr als 100 Meter weiter, gelang es einem anderen Autofahrer, das Fahrzeug zu stoppen - ohne dass es zu einem weiteren Unfall kam.

Der Fußgänger kam mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus. Bei dem Autofahrer wurde ein Atemalkoholwert von über einem Promill gemessen, er wurde zur Blutentnahme gebracht.

Warum er nicht anhielt, als der Fußgänger in seinem Auto steckte, ist derzeit noch unklar.

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