Unfall in Spandau : Berliner Schüler von ICE überfahren

Ein 14-jähriger Schüler ist am Abend in einem S-Bahnhof in Berlin-Spandau von einem ICE überfahren und getötet worden. Um einen Weg abzukürzen, war der Junge mit zwei weiteren Jugendlichen über die Gleise gelaufen.

Berlin Den Versuch, eine Abkürzung über die Eisenbahngleise zu nehmen, bezahlte am Abend ein Jugendlicher an der Berliner Stadtgrenze mit dem Leben. Er und zwei weitere Jugendliche waren mit dem Regionalzug zu weit gefahren und wollten am Bahnhof Albrechtshof in einen entgegengesetzt fahrenden Zug umsteigen. Beim Umsteigen benutzten die drei jedoch nicht die Treppen, sondern liefen über die Gleise. Dabei wurde der 14-Jährige von einem ICE in Richtung Hamburg erfasst und getötet. Die anderen beiden blieben unverletzt, erlitten aber einen Schock.

 Der Zug kam erst im benachbarten Seegefeld in Brandenburg zum Stehen. Es kam zu Verspätungen. Der Zug wurde nach Bahnangaben beschädigt, sollte allerdings mit einem neuen Lokführer weiterfahren. Die beiden überlebenden Jugendlichen wurden seelsorgerlich betreut. (mit ddp)

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben