Unfall : Lkw blieb unter Brücke stecken

Ein Lkw-Fahrer hat heute früh die Brücken-Höhe in der Tempelhofer Attilastraße falsch eingeschätzt und blieb mit seinem Selbstlader unter dem Bauwerk stecken. Der S-Bahn-Verkehr war kurzzeitig unterbrochen.

Tanja Buntrock
Attialstraße
Aufräumen nach dem Crash. Der Lastwagen ist mit seinem Kranausleger unter der Bahnbrücke an der Tempelhofer Attilastraße hängen...Foto: Andreas Meyer

BerlinEin Lastwagen ist am Dienstagmorgen unter einer Bahnbrücke in der Tempelhofer Attilastraße steckengeblieben. Der Unfall ereignete sich gegen 9 Uhr. Verletzt wurde niemand. Die Polizei sperrte die Attilastraße während der Bergungsarbeiten zwischen Ringstraße und Steglitzer Damm. In dieser Zeit musste auch die Verbindung der S-Bahn-Linie S2 zwischen Priesterweg und Marienfelde für rund 40 Minuten unterbrochen werden. Wie eine S-Bahn-Sprecherin sagte, seien die Reisenden gebeten worden, auf die Busse der BVG umzusteigen.Die  Feuerwehr rückte mit einem Kran, einem Löschfahrzeug und 15 Feuerwehrleuten an, um den Lkw samt Ladekran unter der Brücke zu befreien, sagte Sprecher Wolfgang Rowenhagen. Durch den Zusammenstoß habe der Laster auch Hydrauliköl verloren, weshalb die Feuerwehrleute die Öl-Pfützen mit Sand abdeckten. Um circa 12.15 Uhr war die Arbeit der Feuerwehr getan, und die Männer rückten wieder ab. „Der Lkw wurde von einem Abschleppdienst weggefahren“, sagte Rowenhagen.

Die wohl bekannteste Brücke in Sachen „steckengebliebene Laster“ ist noch immer die Brücke in der Reinickendorfer Klemkestraße. Mindestens 15 Mal hatten Lkw-Fahrer in den vergangenen Jahren die Warnschilder der nur 3,70 Meter hohen S-Bahnbrücke übersehen. Deshalb hat der Bezirk nun vor einigen Wochen die lange angekündigten Klingelbalken angebracht, die weitere Unfälle verhindern sollen.



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