Vandalismus in Charlottenburg : Randalierer zerstören fünf Autos

Zwei mutmaßliche Randalierer sind in der Nacht zu Donnerstag in Charlottenburg festgenommen worden. Sie sollen unter anderem fünf Autos zerstört und sogar ein Warnschild auf die Autobahn geworfen haben.

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Die beiden 20 und 22 Jahre alten Männer sind gegen drei Uhr am S-Bahnhof Messe-Nord festgenommen worden. Ihnen wird vorgeworfen, in der Neuen Kantstraße in Charlottenburg fünf Autos der Marken Nissan, Opel, Mazda, VW sowie Toyota beschädigt zu haben. Außerdem stehen sie in Verdacht, einen Abfallcontainer und eine Warnbarke von der Ostpreußenbrücke auf die Autobahn geworfen haben. Laut Polizei wurde dabei niemand verletzt und kein Fahrzeug beschädigt. Mit einem Stein sollen die Randalierer dann mehrere Scheiben am S-Bahnhof Messe-Nord beschädigt und anschließend die Eingangstüren aus der Verankerung getreten haben. Bei der Durchsuchung der Verdächtigen fanden die Polizisten eine Schreckschusswaffe und ein Messer. Außerdem wurde der 22-Jährige bereits mit einem Haftbefehl wegen Diebstahls gesucht. Er befindet sich nun in einem Polizeigewahrsam. Sein Freund durfte nach der Identitätsfeststellung wieder gehen. Die Polizei Berlin ermittelt nun wegen Sachbeschädigung, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Verstoßes gegen das Waffengesetz. Die Bundespolizei hat eine Strafanzeige wegen der Sachbeschädigung am Bahnhof gefertigt.

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