Vater unter Verdacht : Baby in Lebensgefahr

Ein sieben Monate altes Baby schwebt in Lebensgefahr, der Vater steht in dringendem Tatverdacht. Jetzt entscheidet ein Ermittlungsrichter über einen Haftbefehl.

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Der junge Mann ist erst 17 Jahre alt, aber schon Vater eines sieben Monate alten Mädchens, das jetzt allerdings in Lebensgefahr schwebt. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, besteht gegen den 17-Jährigen der Verdacht der Misshandlung von Schutzbefohlenen in besonders schwerem Maße. Noch heute soll der Jugendliche einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden, der über einen Haftbefehl entscheiden soll.

Laut Polizei hatte der 17-Jährige am vergangenen Mittwoch gegen 20 Uhr die Feuerwehr in seine Schöneberger Wohnung gerufen. Nach seinen eigenen Aussagen hatte er zuvor seine kleine Tochter leblos in ihrem Bettchen gefunden.

Tatsächlich fanden die Retter das Kind ohne Bewusstsein vor. Sie konnten das Mädchen reanimieren und brachten es anschließend in eine Klinik. Dort diagnostizierten die behandelnden Ärzte eine Einblutung in das Gehirn. Das Kind schwebe nach wie vor in Lebensgefahr, sagte ein Polizeisprecher. Man müsse davon ausgehen, dass es misshandelt wurde.

Die Mutter des Mädchens war laut Polizei zum Zeitpunkt des Geschehens nicht in der Wohnung. Gegen sie werde momentan nicht ermittelt, hieß es.

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