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Vattenfall-Transporter als Ziel : Brandanschlag auf Auto: Feuerwehr verhindert Explosion

Wieder ist der Energiekonzern Vattenfall offenbar zum Ziel politisch motivierter Gewalt geworden: In der Nacht zu Montag brannte ein Transporter des Unternehmens in Britz.

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Schlimmeres verhindert. Die Feuerwehr löschte den Transporter. Auf seiner Ladefläche lagen Gasflaschen. Foto: Andreas Markus
Schlimmeres verhindert. Die Feuerwehr löschte den Transporter. Auf seiner Ladefläche lagen Gasflaschen. Foto: Andreas MarkusFoto: Andreas Markus

Nach einem Brandanschlag auf einen geparkten Transporter des Energiekonzerns Vattenfall in der Nacht zu Montag, hat die Feuerwehr eine Explosion verhindert. Der VW-Transporter hatte zwei Gasflaschen geladen, die durch die Hitze der Flammen beinahe detoniert wären.

Zeugen hatten das brennende Fahrzeug gegen 2 Uhr am Buckower Damm in Britz entdeckt und die Feuerwehr und die Polizei gerufen. Während der Löscharbeiten bemerkten die Feuerwehrleute, dass auf der Ladefläche zwei Gasdruckflaschen standen. Sie waren bereits erwärmt, konnten von den Hilfskräften aber abgekühlt werden. Somit wurde eine Explosion verhindert. Da ein politisches Tatmotiv in Betracht gezogen wird, ermittelt der Staatsschutz. Vattenfall ist offenbar Ziel der linksextremen Szene, weil diese die Atompolitik des Konzerns ablehnt. Damit ist die Zahl der politisch motivierten Brandanschläge auf Fahrzeuge auf 65 in diesem Jahr gestiegen. Im gesamten vorigen Jahr hat die Polizei 53 gezielte Brandanschläge auf Fahrzeuge gezählt.

Auch am vergangenen Wochenende hatte es eine Serie von Brandanschlägen auf geparkte Autos gegeben.

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