Verkehr : Schwerer Unfall auf der A10 fordert einen Toten

Ein Lastwagenfahrer kam am Montagmorgen bei einem Unfall auf der A10 ums Leben. Der Mann wurde in seiner Fahrerkabine eingeklemmt. Es kam zu langen Staus.

BerlinZwei Verkehrsunfälle haben in den letzten Stunden einen Toten und einen Schwerverletzten gefordert. Ein Lastwagenfahrer verunglückte am Montagmorgen auf dem südlichen Berliner Ring A10 zwischen Schönefelder Kreuz und der Anschlussstelle Spreeau. Der Mann wurde in seinem Fahrerhaus eingeklemmt. Wie es zu dem Unfall kam, ist noch unklar. Insgesamt waren noch drei weitere Lastwagen darin verwickelt. Wegen der Bergungsarbeiten kam es im morgendlichen Berufsverkehr zu erheblichen Behinderungen.

Ein 31-jähriger Potsdamer erlitt gestern Nacht in Zehlendorf schwere Verletzungen. Der Mann fuhr gegen 23 Uhr 20 mit seinem Fahrrad auf dem Kronprinzessinnenweg, als plötzlich ein Ehepaar, beide 42 Jahre alt, mit einem Kinderwagen den Radweg betrat. Der Radfahrer machte eine Vollbremsung und stürzte dabei. Er kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Ein Motorradfahrer und sein Sozius sind bei einem Verkehrsunfall in der Nacht zu Montag im Stadtteil Karow schwer verletzt worden. Die beiden Männer im Alter von 18 und 20 Jahren seien ohne Schutzhelm unterwegs gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Bei dem Versuch, vor der Polizei zu flüchten, habe der angetrunkene Fahrer mit seinem Krad einen Polizeiwagen gerammt. Dieser habe an einer Kreuzung die Straße blockiert. Bei dem Zusammenstoß seien zudem drei Beamte leicht verletzt worden.

Mit dem Schrecken davon kam gestern Nachmittag ein achtjähriges Kind. Es wurde bei einem Unfall verletzt. Gegen 16 Uhr war der Junge unachtsam auf die Fahrbahn des Hultschiner Damms getreten. Dort erfasste ihn der Honda eines 25-Jährigen aus demselben Bezirk. Das Kind wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. (lich)

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