Verkehrskontrolle : Temposünder bittet um Strafaufschub bis nach Führerscheinprüfung

Ein 31-Jähriger raste ohne Fahrerlaubnis mit Tempo 90 durch die Berliner Innenstadt. Polizisten überraschte der Mann mit der kuriosen Bitte, die Strafe erst nach seiner Führerscheinprüfung zu verhängen.

Dieses Anliegen verblüffte selbst die Polizei: Nachdem sie am Sonntag mitten in Berlin einen Raser mit 90 Sachen gestoppt hatte, bat der 31-jährige Temposünder die Beamten Polizeiangaben vom Montag zufolge um einen besonderen Gefallen: Ob das zu verhängende Fahrverbot Zeit habe, bis er die Führerscheinprüfung bestanden habe, fragte er die verdutzten Beamten.

Derzeit nehme er noch Fahrstunden in der Fahrschule und besitze keine Fahrerlaubnis. Jetzt muss ein Gericht über den weiteren Verlauf der Kraftfahrerkarriere des Mannes entscheiden, wie die Polizei weiter mitteilte. (AFP)

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