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Verkehrsprobleme wegen Dauerregens : S-Bahn prallt gegen Baum

Überflutete Straßen, umgefallene Bäume, bröckelnder Putz: Der Dauerregen hat Auswirkungen auf den Verkehr. Umgestürzte Bäume blockierten in Grunewald den S-Bahn-Verkehr und sorgten für Zugausfälle zwischen Frankfurt (Oder) und Berlin.

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Grauer Himmel über Berlin. Der Regen ständige lässt Bäume umstürzen - und blockierte damit die Linie S7. Foto: ddp
Grauer Himmel über Berlin. Der Regen ständige lässt Bäume umstürzen - und blockierte damit die Linie S7.Foto: ddp

Grunewald,Westkreuz,S3, Dauerregen,Feuerwehr,umgefallener Baum,EinsätzeWegen des Dauerregens ist es heute früh an verschiedenen Stellen der Stadt zu Verkehrsbehinderungen gekommen. Auch in Brandenburg haben Umgestürzte Bäume auf den Bahngleisen zu Zugausfällen zwischen Frankfurt (Oder) und Berlin geführt. Durch den Sturm hatten nach Angaben einer Bahnsprecherin am Freitagvormittag zwei Bäume die Gleise zwischen Pillgram und Briesen blockiert. Ein Lokführer konnte noch rechtzeitig bremsen. Er musste nach Frankfurt zurückfahren. Die Aufräumarbeiten dauerten den Angaben zufolge bis Mittag. In der Zwischenzeit wurde zwischen Frankfurt und Briesen Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Am frühen Nachmittag kam es noch zu Verspätungen von etwa zehn Minuten auf der Strecke.

Auf der S-Bahnstrecke der S7 zwischen Westkreuz und Grunewald war gegen sieben Uhr früh ein Baum auf die Schienen gefallen. Der Verkehr musste unterbrochen werden. Trotz einer Schnellbremsung konnte ein S-Bahn-Führer den Aufprall auf einen umgefallenen Baum nicht verhindern, wie die Bundespolizei meldete. Fahrgäste wurden nicht verletzt, der Fahrer erlitt allerdings einen Schock und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Die Feuerwehr rückte mit sechs Beamten an, um den eingeklemmten Baum zu zersägen und von der Strecke zu schaffen. Die Passagiere mussten auf Busse und die Regionalbahn ausweichen. Ab neun Uhr wurde die Sperrung wieder aufgehoben.

Insgesamt rückte die Feuerwehr seit den Morgenstunden neunmal wegen umgekippter Bäume auf Gehwegen und Straßen aus. Fünf Mal waren es Bauteile und Putz, der von Fassaden und Balkonen - wie in der Waldemarstraße in Kreuzberg oder der Metastraße in Friedrichsfelde - bröckelte.

Am S-Bahnhof Blankenburg wurden durch den starken Regen die Straßen überflutet, so dass Autos kaum noch vorankamen. Auch hier rückte die Feuerwehr an, um die Probleme zu beheben. Insgesamt sprach Feuerwehrsprecher Wolfgang Rowenhagen jedoch von einer "nicht übermäßig strapazierten Einsatzlage". Von Ausnahmezustand könne keine Rede sein. Die Beamten seien zuversichtlich, dass der Regen, wie laut Wetterbericht angekündigt, im Laufe des Nachmittags nachlässt. (mit dapd)

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