Verkehrsunfall in Berlin-Steglitz : Durch Auffahrunfall verletzt - und direkt in Haft

Auf der Steglitzer Autobahn fährt ein VW-Fahrer auf einen defekten Wagen auf und verletzt einen Mann. Bei der Unfallaufnahme stößt die Polizei auf Überraschungen.

Nachtstreife der Polizei (Symbolbild)
Nachtstreife der Polizei (Symbolbild)Foto: Kitty Kleist-Heinrich

Auf der Bundesautobahn 103 in Steglitz kam es am Sonntagabend zu einem Auffahrunfall. Wie die Polizei mitteilte, war gegen 18.40 Uhr das Auto eines 26-Jährigen vermutlich wegen eines technischen Defekts auf dem rechten Fahrstreifen zwischen der Auffahrt Schloßstraße und der Anschlussstelle Filandastraße in Fahrtrichtung Schöneberg liegen geblieben. Kurz darauf fuhr ein 24-Jähriger VW-Fahrer aus ungeklärten Gründen auf den stehenden Wagen auf und verletzte dadurch den 26-Jährigen, der zur Erstversorgung in ein Krankenhaus gebracht wurde. Er habe ein Schleudertrauma erlitten, sagte eine Polizeisprecherin.

Kein Führerschein - Ein offener Haftbefehl

Alarmierte Polizisten, die die Unfallbearbeitung übernahmen, stellten zudem fest, dass der 24-Jährige, der unverletzt blieb, nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Der 26-Jährige wurde nach der Erstversorgung in ein Haftkrankenhaus verlegt, da gegen ihn ein offener Haftbefehl vorlag. Nach Angaben der Polizei soll der Mann gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen haben. Die weitere Bearbeitung des Unfalls übernahm der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 4. (Tsp)

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