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Verkehrsunfall mit Taxi in Berlin-Neukölln : Zehnjähriger in Lebensgefahr

Das Kind soll plötzlich auf die Pannierstraße gerannt sein. Es wurde von einem Taxi erfasst und lebensgefährlich verletzt.

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Rettungskräfte im Einsatz. (Symboldbild)
Rettungskräfte im Einsatz. (Symboldbild)Foto: dpa

Bei einem Verkehrsunfall in Neukölln erlitt Donnerstagnachmittag ein zehn Jahre alter Junge lebensgefährliche Kopfverletzungen. Nach Polizeiangaben soll das Kind gegen 16.50 Uhr „offenbar ohne auf den Verkehr zu achten“ auf die Fahrbahn der Pannierstraße gelaufen sein, wie das Polizeipräsidium mitteilte. Das Kind schlug mit dem Kopf gegen die Motorhaube und blieb verletzt liegen. Ein Notarzt behandelte ihn noch am Ort, anschließend kam er zur intensivmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus.
Der 32-jährige Taxifahrer gab an, er habe nicht mehr rechtzeitig bremsen können. Der Unfall geschah in Höhe der Einmündung Framstraße. Zum Tempo des Taxis konnte die Polizei keine Angaben. In der Pannierstraße gilt Tempo 50, sie ist als Verbindung mit Kreuzberg recht stark befahren. Im Kreuzberger Teil des Straßenzuges (Glogauer Straße) gilt Tempo 30. Vor zehn Jahren wurde in Neukölln diskutiert, ob zur Lärmminderung auch in der Pannierstraße Tempo 30 ausgeschildert wird – umgesetzt wurde dies nicht.

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