Viruserkrankung : Berlinerin stirbt an Schweingrippe

Eine Frau Anfang Vierzig ist die zwölfte Schweinegrippe-Tote in Berlin. Die Seuche ist aus dem öffentlichen Bewusstsein fast verschwunden, es treten aber nach wie vor Fälle auf.

Die Patientin erlag einem Lungenversagen, wie die Senatsgesundheitsverwaltung am Freitag mitteilte. Damit sind bisher zwölf Menschen in Berlin an dem H1N1-Virus verstorben.

Die 1966 geborene Patientin war den Angaben zufolge mit Symptomen einer Lungenentzündung am 3. April 2010 in ein Krankenhaus gekommen. H1N1 wurde bei ihr zwei Tage später nachgewiesen.

Laut Senatsverwaltung treten in Berlin nach wie vor vereinzelt Erkrankungen mit der Schweinegrippe auf. Seit Bekanntwerden des ersten Falls am 13. Juni 2009 sind in Berlin bis zum 20. April 2010 insgesamt 8511 Fälle gemeldet worden.

Obwohl die Aktivität des H1N1-Virus deutlich zurückgegangen ist, sollten Personen mit Grunderkrankungen, Schwangere und Personen, die Reisen auf die Südhalbkugel planen, mit ihrem Arzt über eine Impfung reden, sagte eine Sprecherin. In Berlin sei genügend Impfstoff vorrätig. (ho/ddp)

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