Vor Gericht : Bushido übersah rote Ampel: 150 Euro Geldbuße

Für einen wie ihn ist das keine große Summe: Der 30-jährige Rapper Bushido soll als Verkehrssünder 150 Euro berappen.

Kerstin Gehrke
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Bushido.Foto: ddp

Aber da ist noch die Flensburger Kartei: Wird das Urteil rechtskräftig, dürften drei Punkte hinzukommen. Das muss den Musiker, der dort wahrlich kein unbeschriebenes Blatt ist, dann doch nerven.

In der Verhandlung am Montag, an der Bushido nicht teilnehmen musste, ging es um eine rote Ampel, die er im November letzten Jahres in Kreuzberg ignoriert haben soll. Zwei Polizisten traten als Zeugen auf, die dort nachmittags als Zivilstreife auf der Yorckstraße unterwegs waren. Beide wollen ganz deutlich erkannt haben: „Höhe Bautzener Straße schaltete die Ampel um, vor uns stoppte ein Wagen. Wir hielten ebenfalls, aber ein heller Mercedes fuhr links an uns vorbei.“ Sie nahmen die Verfolgung auf und stellten den Fahrer zur Rede.

„Ob es ein Rotlichtverstoß war oder ob mein Mandant noch in der Gelbphase fuhr, ist nicht zu klären“, kämpfte der Verteidiger und plädierte auf Freispruch. Der Richter hatte keine Zweifel: „Er war wohl abgelenkt, ist bei Rot gefahren.“ Eine fahrlässige Ordnungswidrigkeit. „Kostet 150 Euro Buße.“

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