Wannsee : In Baugrube verschüttet: Feuerwehr gräbt Arbeiter aus

Bis zum Oberkörper wurde ein polnischer Arbeiter am Montagvormittag in einer tiefen Baugrube in Wannsee verschüttet. Weil für großes Gerät kein Platz war, mussten die Feuerwehrleute ihn mit Klappspaten freischaufeln.

Mit Klappspaten haben bis zu vierzig Feuerwehrleute am Montagvormittag einen bis zum Oberkörper verschütteten Arbeiter in einer vier Meter tiefen Baugrube in Wannsee freigeschaufelt. Der Mann war während der Rettungsaktion bei vollem Bewusstsein und erlitt nur leichte Verletzungen. „Er hatte unglaubliches Glück im Unglück“, sagte ein Feuerwehrsprecher. Der Unfall ereignete sich beim Freilegen der Kellerwände eines älteren Mehrfamilienhauses an der Chausseestraße.

Um an die Mauern heranzukommen und diese gegen Feuchtigkeit neu isolieren zu können, schachtete der Bautrupp eine Grube aus, die aber vermutlich nicht ausreichend gesichert wurde. Gegen 11 Uhr lösten sich plötzlich Sand und Steine und prasselten auf den etwa 50 Jahre alten polnischen Arbeiter herab. Wegen der Enge der Baugrube konnte die Feuerwehr keine Rettungsgeräte einsetzen, sondern musste den Mann per Hand ausgraben. cs

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