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Wohnung zerstört : 27 Menschen aus brennendem Haus gerettet

Bei einem Brand in Charlottenburg musste die Feuerwehr am Sonntagabend 27 Menschen aus ein Hochhaus in Sicherheit bringen. Ein Bewohner kam ins Krankenhaus. Ein 34-jähriger Wohnungsinhaber steht unter Verdacht.

von und Peter Knobloch
Rußschwarze Überreste nach dem Brand im nördlichen Charlottenburg.
Rußschwarze Überreste nach dem Brand im nördlichen Charlottenburg.Foto: Johannes Radke

Bei einem Feuer im Erdgeschoss eines Hauses in der Wirmerzeile im nördlichen Charlottenburg hat deren Bewohner eine Rauchvergiftung erlitten; er kam ins Krankenhaus. 26 weitere Menschen wurden von der Feuerwehr aus dem neunstöckigen Gebäude geholt und vorläufig in Sicherheit gebracht. Acht von ihnen mussten dabei laut Feuerwehr Fluchthauben tragen, um sich vor dem Qualm zu schützen, der bis zur neunten Etage hochgezogen war. Alle wurden am Einsatzort notärztlich begutachtet, es bestand aber nach Aussagen des Feuerwehr-Lagedienstes keine Notwendigkeit zu weitergehender medizinischer Versorgung. Ausgebrochen war das Feuer um gegen 19.30 Uhr. Es waren Möbelstücke in Brand geraten; die Wohnung brannte vollständig aus. Um 21 Uhr war der Brand gelöscht, die Feuerwehr aber noch bis weit nach 22 Uhr am Einsatzort mit Nacharbeiten beschäftigt.

Die genaue Brandursache ist noch nicht geklärt. Ein 34-jähriger Wohnungsinhaber steht nach Aussagen der Polizei allerdings in Verdacht, für einen Brand verantwortlich zu sein. Während der Löscharbeiten war der Reichweindamm bis etwa 22.15 Uhr gesperrt. Auch die Buslinie 123 konnte zeitweise nicht fahren. Die Ermittlungen dauern an.

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