Zwangsräumung in Lichtenrade : Mieter bedroht Gerichtsvollzieher mit Schusswaffe

Als der Gerichtsvollzieher das Einfamilienhaus in Lichtenrade räumen wollte, wurde er mit einer Schusswaffe bedroht.

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Foto: dpa/Patrick Pleul

Die Zwangsräumung eines Einfamilienhauses hatte am Sonnabendvormittag einen längeren Polizeieinsatz zur Folge. Als der Gerichtsvollzieher am Vormittag klingelte, wurde er mit einer Schusswaffe bedroht. Der Mann alarmierte die Polizei, die mit einem Spezialeinsatzkommando anrückte und den Mieter festnahm. Gegen ihn lag zudem ein offener Haftbefehl wegen einer nicht gezahlten Geldstrafe über 1000 Euro vor. Den nächsten Schreck bekam der Gerichtsvollzieher nach dem Betreten des Hauses, es war vollständig vermüllt. Da Polizisten auf unbekannte und möglicherweise gefährliche Flüssigkeiten stießen, wurde die Kriminaltechnik angefordert. Der Einsatz dauerte bis zum Nachmittag. Die Waffe stellte sich später als Schreckschusswaffe heraus.

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