• Polizei konnte erstmals in einem Fall von Umweltkriminalität "nennenswerte Vermögensdelikte" ermitteln

Berlin : Polizei konnte erstmals in einem Fall von Umweltkriminalität "nennenswerte Vermögensdelikte" ermitteln

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Polizei und Staatsanwaltschaft haben offiziell im vergangenen Jahr bei ihren Ermittlungen über 56,5 Millionen Mark an Bargeld und anderen Vermögenswerten abgeschöpft. Das Jahresergebnis liegt jetzt vor. Dabei handelt es sich unter anderem um Gewinne aus illegalen Geschäften und der Geldwäsche. Die den Ermittlungen zugrunde liegenden finanziellen Schäden lagen bei knapp 83 Millionen Mark, teilte ein Polizeisprecher gestern mit. Erstmals sei es gelungen, auch in einem Fall von Umweltkriminalität "nennenswerte Vermögensdelikte" zu sichern. Durch die illegale Entsorgung umweltgefährdenden Abfalls hatte eine Firma die Kosten der legalen Entsorgung gespart.

Mit der Vermögensabschöpfung oder juristisch dem "Verfall von Wertersatz" greift die Polizei auf das Vermögen von Straftätern zu, wenn die aus einer Straftat erhaltenen Gewinne und Erträge nicht mehr aufzuspüren sind.

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