Berlin : Polizei-Nachrichten: 15 Verletzte bei drei nächtlichen Bränden

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Alle Hände voll zu tun hatte die Feuerwehr in der Nacht zu Sonntag. Bei drei Bränden wurden insgesamt 15 Menschen teils lebensgefährlich verletzt.

Bei einem Feuer im "Sozialpalast" an der Schöneberger Pallasstraße wurden elf Personen verletzt. 40 Mieter mussten mitten in der Nacht ihre Wohnungen verlassen. Neun Hausbewohner und drei Polizeibeamte erlitten Rauchvergiftungen. Ein 29 Jahre alter Polizeimeister vom zuständigen Abschnitt 41 lag am Sonntag noch auf der Intensivstation eines Krankenhauses. Er hatte mit zwei Kollegen gegen 1.55 Uhr die Hausbewohner geweckt und durch die verqualmten Hausflure ins Freie gebracht. Das Feuer war aus noch ungeklärter Ursache in der Wohnung eines 49 Jahre alten Mannes im sechsten Stockwerk ausgebrochen. Der Mieter und ein Besucher zogen sich erhebliche Brandverletzungen zu.

Lebensgefährliche Verletzungen erlitt ein 55-jähriger Mann in Neukölln, als in seiner Wohnung in der Reuterstraße ein Feuer ausbrach. Drei weitere Mieter zogen sich Rauchvergiftungen zu. Auch hier ist die Brandursache noch nicht geklärt.

Bei einem weiteren Brand im Hinterhof des Hauses Yorckstraße 59 in Kreuzberg wurden zwei geparkte Auto zerstört, ein drittes wurde stark beschädigt.

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