Berlin : Polizei-Nachrichten: 205.000 Mark vertelefoniert und weitere Meldungen

weitere Meldungen

Pankow. Für rund 205 000 Mark telefonierte ein 31-Jähriger mit 1090er Nummern - allerdings nicht auf eigene Rechnung. Er wurde in Prenzlauer Berg festgenommen, als er mit falschen Personalien an der Hufelandstraße einen Telefonanschluss installieren lassen wollte. Der Trick des Vieltelefonierers: Er zapfte im Keller von Mietshäusern die Leitungen der Bewohner an und wählte sich bei den teuren 0190er-Nummern ein. Allein in einem Monat soll er so 120 000 Mark vertelefoniert haben. Die Gebühren verlangte die Telekom von denjenigen, deren Leitung der Mann manipuliert hatte. Der 31-Jährige legte ein Geständnis ab.

Rollende Kerosin-Bombe

Reinickendorf. Mit defekter Bremsanlage, aber 36 000 Litern Kerosin im Sattelaufleger rollte gestern ein Lastwagen am Kurt-Schumacher-Damm in eine Verkehrskontrolle. Die Bremsleistung des Hängers war deutlich reduziert, an der zweiten Achse wirkte die Bremse laut Polizei nur auf ein Rad. Schließlich wurden noch ausgeschlagene Radlager festgestellt. Außerdem war das Antiblockiersystem für den Hänger ausgeschaltet worden. Trotz dieser Mängel hatte der Sattelaufleger kürzlich eine technische Untersuchung bestanden, teilte ein Polizeisprecher mit.

Motorraddieb gestellt

Pankow. Mit Haken- und Zick-Zack-Fahren versuchte am Montagabend ein 21-Jähriger mit einem Motorrad der Polizei zu entkommen. Der Mann hatte die Maschine am Sonntag in Lichtenberg gestohlen. Am Montagabend fiel er damit an der Gehrenseestraße einer Polizeistreife auf. Doch statt auf deren Anweisung zu stoppen, gab er Gas, umfuhr zahlreiche Straßensperrungen der Polizei und missachtete das Rotlicht von Ampeln. Erst am Kandertaler Weg in Weißensee konnte der Mann, der nicht einmal einen Führerschein hat, gestoppt werden. Gegen ihn soll nach Auskunft der PolizeiHaftbefehl beantragt werden.

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