Berlin : Polizei-Nachrichten: Mieter entgingen knapp einer Explosion

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Nur knapp sind die Bewohner des Hauses Klingsorstraße 78 in Steglitz einer Explosionskatastrophe entkommen. Ein Unbekannter hatte im Keller des Hauses mit acht Mietparteien die Gasleitung manipuliert. Vermutlich bereits seit Montagabend strömte Gas aus. Da im Haus Maler arbeiten, schoben die Bewohner den Gasgeruch zunächst auf die frische Farbe. Erst Dienstagfrüh benachrichtigten die Handwerker die Feuerwehr.

Es hatte sich nach Auskunft der Polizei bereits ein hochexplosives Gasgemisch in großer Menge gebildet. In aller Eile wurden die Häuser Klingsorstraße 78 und 80 sowie die Eckgebäude Amfortasweg 42 bis 44 geräumt. Die Bewohner wurden im Klinikum Steglitz untergebracht, während die Gebäude belüftet wurden.

Eine Mordkommission hat inzwischen die Ermittlungen nach demjenigen übernommen, der die Gasleitung im Keller aufgeschraubt haben muss. Man ermittele in alle Richtungen, sagte ein Kriminalbeamter. Im August vergangenen Jahres waren bei einer Gasexplosion an der Herderstraße in Charlottenburg insgesamt neun Menschen verletzt worden.

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