Berlin : Polizei-Nachrichten: Siebenjähriger schwer verletzt und Menschenhändler verhaftet

Schöneberg. Mehrere Meter durch die Luft geschleudert wurde ein sieben Jahre altes Kind am Montagabend bei einem Unfall auf der Rheinstraße. Der Junge war gegen 19 Uhr auf die Straße gerannt, ohne auf den Verkehr zu achten. Eine 21-jährige Frau konnte ihren Wagen nicht mehr rechtzeitig zum Halten bringen und fuhr den Schüler an. Im ersten Schock rappelte er sich auf und wollte davon rennen. Ein Polizeibeamter, der Zeuge des Unfalls geworden war, hielt den Jungen auf und leistete Erste Hilfe. Anschließend brachte ihn die Feuerwehr ins Krankenhaus.

Menschenhändler verhaftet

Pankow. Wegen des Vorwurfs des Menschenhandels und der Einschleusung von Ausländern wurde jetzt Haftbefehl gegen einen 35-jährigen Asylbewerber aus Kamerun erlassen. Er soll eine 30-jährige Frau aus Weißrussland unter einem Vorwand nach Berlin gelockt und sie hier zur Prostitution gezwungen haben. Unterstützt worden sei er von einem frühere Studienkameraden in Weißrussland. Dieser habe die Frau an den Kameruner "vermittelt" und ihr vorgemacht, sie könne in Berlin als Putzfrau viel Geld verdienen, teilte die Polizei mit. Hier eingetroffen, zwang sie der Asylbewerber unter Androhung von Schlägen zur Prostitution und verlangte, sie solle so die Reisekosten in Höhe von 4000 Mark abarbeiten. Die Frau konnte fliehen und vertraute sich der Polizei an. Diese nahm den Kameruner fest. Der Beschuldigte bestreitet die Tatvorwürfe.

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