Berlin : Polizei-Nachrichten: Tourist mit Messer verletzt und weitere Meldungen

weitere Meldungen

Schöneberg. Durch einen vier Zentimeter tiefen Messerstich wurde am späten Mittwochabend ein 42-jähriger schwedischer Tourist bei einem Raubüberfall verletzt. Der Mann war nach Polizeiangaben gegen 23 Uhr 45 auf der Bayreuther Straße von zwei Jugendlichen angesprochen worden. Plötzlich zog einer der beiden ein Messer und verlangte Geld. Als der Schwede sich weigerte, erhielt er den Stich in den Bauch. Daraufhin gab er sein Geld und seine Lederjacke heraus. Das Opfer war gestern noch im Krankenhaus. Tsp

Scheckkarten geraubt

Mitte. Die Polizei fahndet nach einem etwa 35 Jahre alten, vermutlich aus Südosteuropa stammenden Mann, dem mindestens sieben Überfälle, Taschendiebe und Scheckkartenbetrügereien in der Nähe von U-Bahnhöfen vorgeworfen werden. Die letzte Tat ereignete sich am 1. Februar, als eine Frau auf einer Treppe im U-Bahnhof Friedrichstraße von mehreren Männern umringt und zu Fall gebracht wurde. Die Männer raubten ihre Geldbörse. Mit mehreren EC-Karten daraus wurden wenige Minuten später an Geldautomaten mehrere tausend Mark abgehoben. Der gesuchte Haupttäter ist etwa 1,75 Meter groß und schlank, hat nach Polizeiangaben eine markante große Nase sowie eine Kurzhaarfrisur mit starken Geheimratsecken oder eine Glatze. Er trug eine Lederjacke mit dem Schriftzug "Diesel". Tsp

Fliegerbombe entschärft

Mariendorf. Eine 500-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Donnerstag entschärft worden. Wie die Polizei mitteilte, war der Blindgänger amerikanischer Herkunft am Morgen nach Auswertung von Luftbildaufnahmen von einer Munitionsbergungsfirma auf der Baustelle für einen Baumarkt in der Großbeerenstraße Ecke Opelweg entdeckt worden. Die Gegend zwischen Großbeeren-, Pohlig-, Fritz-Werner- und Wilhelm-von-Siemens-Straße wurde ab 11 Uhr von rund 200 Polizisten gesperrt.

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